ICD-10 · I65.2

Karotisstenose (Verengung der Halsschlagader)

Verengung der Halsschlagader durch Arteriosklerose mit erhöhtem Schlaganfallrisiko.

Definition

Karotisstenose (Verengung der Halsschlagader)
KI-generiert

Bei der Karotisstenose ist die Halsschlagader durch arteriosklerotische Ablagerungen verengt. Sie verläuft oft unbemerkt, erhöht aber das Risiko für einen Schlaganfall. Warnzeichen können vorübergehende Sehstörungen, Sprach- oder Lähmungserscheinungen sein (transitorische ischämische Attacke).

Wichtig: Plötzliche Seh-, Sprach- oder Lähmungserscheinungen sind ein Schlaganfall-Notfall und erfordern sofort den Notruf 112.

Behandlung

1Schulmedizinische Behandlung

Diagnose & Behandlung

Die Verengung wird per Ultraschall der Halsgefäße erfasst, bei Bedarf ergänzt durch weitere Bildgebung. Grundlage sind Risikofaktorbehandlung, Thrombozytenhemmer und Statine; bei höhergradiger oder symptomatischer Stenose kommen eine Operation oder ein Stent infrage.

2Naturheilkundliche Behandlung

Rauchverzicht, herzgesunde Ernährung, Bewegung und die Behandlung von Blutdruck, Blutfetten und Blutzucker senken das Fortschreiten und das Schlaganfallrisiko. Ergänzende Mittel sind ärztlich zu prüfen.

Karotisstenose (Verengung der Halsschlagader)
KI-generiert

3TCM-Kräutertherapie

Durchblutungsstörungen werden traditionell mit Blut-Stase in Verbindung gebracht. Akupunktur kann begleitend und unter qualifizierter Aufsicht eingesetzt werden.

4Ayurvedische Behandlung

Ayurvedische Begleitung betont eine gefäßfreundliche Ernährung, Bewegung und geregelte Routinen. Kräuterpräparate sind ärztlich auf Wechselwirkungen zu prüfen.

5Physiotherapeutische Behandlung

Regelmäßige, moderate Bewegung unterstützt die Gefäßgesundheit und die Behandlung der Risikofaktoren. Das Programm wird individuell und mit dem Behandlungsteam abgestimmt.

Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.