Herzklopfen (Palpitationen)
Bewusstes, oft unangenehmes Wahrnehmen des Herzschlags – meist harmlos.
Definition

Als Palpitationen bezeichnet man das bewusste, oft als unangenehm empfundene Wahrnehmen des eigenen Herzschlags – etwa als Stolpern, Rasen oder kräftiges Pochen. Ursachen reichen von harmlosen Auslösern (Aufregung, Koffein, Anstrengung) bis zu Herzrhythmusstörungen, Schilddrüsen- oder anderen Erkrankungen.
Behandlung
1Schulmedizinische Behandlung
Abklärung
Wichtig ist, gefährliche Ursachen auszuschließen: EKG, bei Bedarf Langzeit-EKG, Laboruntersuchungen (u. a. Schilddrüse, Blutbild) und die Erfassung von Begleitsymptomen. Häufig zeigt sich keine bedrohliche Ursache.
Wichtig: Herzklopfen mit Ohnmacht, Brustschmerz oder ausgeprägter Luftnot erfordert eine rasche ärztliche Abklärung, im Notfall den Notruf 112.
2Naturheilkundliche Behandlung
Stressbewältigung, ausreichender Schlaf sowie die Begrenzung von Koffein, Nikotin und Alkohol können harmloses Herzklopfen verringern. Ergänzende Mittel sind ärztlich zu prüfen.

3TCM-Kräutertherapie
Herzklopfen wird traditionell Mustern wie Herz-Qi- oder Herz-Yin-Mangel mit innerer Unruhe zugeordnet. Akupunktur und beruhigende Kräuter können begleitend genutzt werden.
4Ayurvedische Behandlung
Ayurvedische Begleitung betont beruhigende Routinen, Atemübungen und Meditation sowie eine ausgewogene Ernährung. Kräuterpräparate sind ärztlich zu prüfen.
5Physiotherapeutische Behandlung
Atem- und Entspannungsübungen sowie regelmäßige, moderate Bewegung können stressbedingtes Herzklopfen lindern und die Herz-Kreislauf-Gesundheit stärken.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.