ICD-10 · I87.0

Postthrombotisches Syndrom

Langzeitfolgen nach einer Beinvenenthrombose mit Schwellung und Hautveränderungen.

Definition

Postthrombotisches Syndrom
KI-generiert

Das postthrombotische Syndrom umfasst Langzeitfolgen nach einer tiefen Beinvenenthrombose. Durch geschädigte Venenklappen kommt es zu chronischer Stauung mit Schwere- und Spannungsgefühl, Schwellung, Hautveränderungen und im ungünstigen Fall zu einem offenen Bein.

Behandlung

1Schulmedizinische Behandlung

Behandlung

Zentral ist die Kompressionstherapie, ergänzt durch Bewegung, Hautpflege und Gewichtsmanagement. Ein offenes Bein wird nach modernen Prinzipien der Wundbehandlung versorgt; die weitere Gerinnungssituation wird ärztlich beurteilt.

2Naturheilkundliche Behandlung

Bewegung, sorgfältige Hautpflege, Hochlagern und Gewichtsmanagement unterstützen die Behandlung. Pflanzliche Venenmittel sind ärztlich zu prüfen und ersetzen die Kompression nicht.

Postthrombotisches Syndrom
KI-generiert

3TCM-Kräutertherapie

Stauung und Schwellung werden traditionell mit Qi-Mangel, Feuchtigkeit und Blut-Stase in Verbindung gebracht. Akupunktur kann begleitend eingesetzt werden.

4Ayurvedische Behandlung

Ayurvedische Begleitung betont Bewegung, Beinhochlagerung, Hautpflege und eine ausgewogene Ernährung. Kräuterpräparate sind ärztlich zu prüfen.

5Physiotherapeutische Behandlung

Gezielte Aktivierung der Wadenmuskelpumpe, Gehtraining und Bewegungsübungen unter Kompression fördern den venösen Rückfluss. Langes Stehen und Sitzen werden vermieden.

Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.