Postthrombotisches Syndrom
Langzeitfolgen nach einer Beinvenenthrombose mit Schwellung und Hautveränderungen.
Definition

Das postthrombotische Syndrom umfasst Langzeitfolgen nach einer tiefen Beinvenenthrombose. Durch geschädigte Venenklappen kommt es zu chronischer Stauung mit Schwere- und Spannungsgefühl, Schwellung, Hautveränderungen und im ungünstigen Fall zu einem offenen Bein.
Behandlung
1Schulmedizinische Behandlung
Behandlung
Zentral ist die Kompressionstherapie, ergänzt durch Bewegung, Hautpflege und Gewichtsmanagement. Ein offenes Bein wird nach modernen Prinzipien der Wundbehandlung versorgt; die weitere Gerinnungssituation wird ärztlich beurteilt.
2Naturheilkundliche Behandlung
Bewegung, sorgfältige Hautpflege, Hochlagern und Gewichtsmanagement unterstützen die Behandlung. Pflanzliche Venenmittel sind ärztlich zu prüfen und ersetzen die Kompression nicht.

3TCM-Kräutertherapie
Stauung und Schwellung werden traditionell mit Qi-Mangel, Feuchtigkeit und Blut-Stase in Verbindung gebracht. Akupunktur kann begleitend eingesetzt werden.
4Ayurvedische Behandlung
Ayurvedische Begleitung betont Bewegung, Beinhochlagerung, Hautpflege und eine ausgewogene Ernährung. Kräuterpräparate sind ärztlich zu prüfen.
5Physiotherapeutische Behandlung
Gezielte Aktivierung der Wadenmuskelpumpe, Gehtraining und Bewegungsübungen unter Kompression fördern den venösen Rückfluss. Langes Stehen und Sitzen werden vermieden.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.