ICD-10 · I26.9

Lungenembolie

Verschluss einer Lungenarterie durch ein Blutgerinnsel – ein medizinischer Notfall.

Definition

Lungenembolie
KI-generiert

Bei der Lungenembolie verschließt ein Blutgerinnsel – meist aus einer tiefen Beinvenenthrombose – eine Lungenarterie. Typisch sind plötzliche Luftnot, atemabhängiger Brustschmerz, Herzrasen und mitunter Bluthusten. Die Lungenembolie ist ein medizinischer Notfall.

Wichtig: Bei Verdacht auf eine Lungenembolie – plötzliche Luftnot, Brustschmerz, Kollaps – sofort den Notruf 112 wählen.

Behandlung

1Schulmedizinische Behandlung

Diagnose & Behandlung

Die Abklärung kombiniert klinische Wahrscheinlichkeit, D-Dimer-Test und Bildgebung (meist CT-Angiografie der Lunge). Grundlage der Behandlung ist die Gerinnungshemmung über einen ärztlich festgelegten Zeitraum; schwere Fälle erfordern eine intensivmedizinische Behandlung.

2Naturheilkundliche Behandlung

Ergänzende Maßnahmen betreffen vor allem Vorbeugung und Erholung: Bewegung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Gewichtsmanagement. Pflanzliche Mittel sind wegen der Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern besonders sorgfältig ärztlich zu prüfen.

Lungenembolie
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3TCM-Kräutertherapie

TCM-Verfahren kommen allenfalls in der Erholungsphase begleitend und unter qualifizierter Aufsicht infrage und ersetzen die Gerinnungshemmung nicht.

4Ayurvedische Behandlung

Ayurvedische Begleitung in der Erholungsphase betont Bewegung, ausgewogene Ernährung und geregelte Routinen. Kräuterpräparate sind wegen der Wechselwirkung mit Blutverdünnern ärztlich zu prüfen.

5Physiotherapeutische Behandlung

Nach ärztlicher Freigabe fördern frühzeitige, dosierte Bewegung und ein schrittweiser Ausdaueraufbau die Erholung. Belastbarkeit und Atmung werden behutsam wieder aufgebaut.

Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.