ICD-10 · I47.1

Supraventrikuläre Tachykardie

Anfallsartiges Herzrasen aus den oberen Herzabschnitten, meist gutartig.

Definition

Supraventrikuläre Tachykardie
KI-generiert

Die supraventrikuläre Tachykardie ist ein anfallsartiges, oft plötzlich beginnendes und endendes Herzrasen, das seinen Ursprung oberhalb der Herzkammern hat. Typisch sind ein regelmäßiger, sehr schneller Puls, Herzklopfen, manchmal Schwindel oder Unruhe. Sie ist meist gutartig, kann aber belastend sein.

Behandlung

1Schulmedizinische Behandlung

Abklärung & Akutmaßnahmen

Ein EKG während der Episode ist besonders aufschlussreich; oft hilft ein Langzeit-EKG. Im Anfall können Vagusmanöver (z. B. Pressen, kaltes Wasser) den Rhythmus normalisieren; bei Bedarf werden Medikamente eingesetzt.

Langfristige Behandlung

Je nach Häufigkeit und Belastung kommen vorbeugende Medikamente oder eine Katheterablation infrage, die die zugrunde liegende Bahn gezielt behandelt und häufig zur Heilung führt.

2Naturheilkundliche Behandlung

Ausreichender Schlaf, Stressbewältigung sowie die Begrenzung von Koffein, Alkohol und anregenden Substanzen können Episoden verringern. Ergänzende Mittel sind ärztlich zu prüfen.

Supraventrikuläre Tachykardie
KI-generiert

3TCM-Kräutertherapie

Herzrasen wird traditionell Mustern wie Herz-Yin-Mangel mit innerer Unruhe zugeordnet. Akupunktur und Kräuter kommen nur ergänzend und unter qualifizierter Aufsicht infrage.

4Ayurvedische Behandlung

Ayurvedische Begleitung betont beruhigende Routinen, Atemübungen und eine ausgewogene Ernährung. Kräuterpräparate sind ärztlich auf Wechselwirkungen zu prüfen.

5Physiotherapeutische Behandlung

Regelmäßige, moderate Bewegung unterstützt die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit. Das Erlernen von Vagusmanövern und ruhiger Atmung kann im Anfall hilfreich sein.

Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.