Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Meist harmlose Viruserkrankung mit Bläschen an Händen, Füßen und im Mund, vor allem bei Kindern.
Definition

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist eine meist harmlose, durch Enteroviren verursachte Infektion, die vor allem Kinder betrifft. Typisch sind schmerzhafte Bläschen im Mund sowie ein Ausschlag mit Bläschen an Händen und Füßen, oft begleitet von leichtem Fieber und Appetitlosigkeit. Sie heilt in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst.
Behandlung
1Schulmedizinische Behandlung
Behandlung
Eine ursächliche Behandlung ist nicht nötig; im Vordergrund stehen die Linderung der Schmerzen und das Verhindern von Flüssigkeitsmangel. Kühle, weiche Speisen und ausreichend Trinken erleichtern die schmerzhafte Nahrungsaufnahme. Antibiotika sind wirkungslos.
Hygiene & Warnzeichen
Sorgfältige Händehygiene begrenzt die Ausbreitung. Verweigert ein Kind über längere Zeit das Trinken oder zeigt es Zeichen einer Austrocknung, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
2Naturheilkundliche Behandlung
Begleitend lindern kühle Getränke, weiche Kost und milde Mundpflege die Beschwerden. Saure oder scharfe Speisen werden gemieden. Pflanzliche Mittel sind ärztlich abzustimmen.

3TCM-Kräutertherapie
In der TCM werden Bläschen im Mund häufig als Feuchtigkeit-Hitze gedeutet. Begleitende Verfahren kommen nur behutsam und unter qualifizierter Aufsicht infrage.
4Ayurvedische Behandlung
Ayurvedische Begleitung setzt auf kühlende, leicht verdauliche Kost, ausreichend Flüssigkeit und Ruhe. Kräuterpräparate sind ärztlich zu prüfen.
5Physiotherapeutische Behandlung
Physiotherapie behandelt die Infektion nicht. Wichtig sind Schonung und ausreichend Flüssigkeit; nach dem Abklingen der Beschwerden kehren Kinder schrittweise zu Spiel und Alltag zurück.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.