Mumps
Viruserkrankung mit schmerzhafter Schwellung der Ohrspeicheldrüsen; die Impfung schützt.
Definition

Mumps ist eine Viruserkrankung, die vor allem die Ohrspeicheldrüsen betrifft. Typisch sind eine ein- oder beidseitige schmerzhafte Schwellung der Wangen- und Kieferregion, Fieber und Kauschmerzen. Mögliche Komplikationen sind unter anderem eine Hoden- oder Hirnhautentzündung.
Behandlung
1Schulmedizinische Behandlung
Behandlung & Impfung
Eine ursächliche Therapie gibt es nicht; behandelt wird unterstützend mit Schmerz- und Fiebermitteln, weicher Kost und ausreichend Flüssigkeit. Antibiotika sind wirkungslos. Die MMR-Impfung schützt zuverlässig und ist die wichtigste Vorbeugung.
Meldung & Warnzeichen
Mumps ist in Deutschland meldepflichtig. Starke Kopfschmerzen mit Nackensteife, Schläfrigkeit, starke Hodenschmerzen oder Hörprobleme erfordern eine rasche ärztliche Abklärung.
2Naturheilkundliche Behandlung
Begleitend helfen kühlende Auflagen auf die geschwollenen Drüsen, weiche Kost, ausreichend Flüssigkeit und das Meiden saurer Speisen, die den Speichelfluss anregen. Pflanzliche Mittel sind ärztlich abzustimmen und ersetzen die Impfung nicht.

3TCM-Kräutertherapie
In der TCM wird die Drüsenschwellung häufig als Wind-Hitze mit Stagnation gedeutet. Begleitende Verfahren kommen nur unter qualifizierter Aufsicht infrage und ersetzen die Impfung und ärztliche Versorgung nicht.
4Ayurvedische Behandlung
Ayurvedische Begleitung setzt auf Ruhe, kühlende Auflagen, leicht verdauliche Kost und ausreichend Flüssigkeit. Kräuterpräparate sind ärztlich zu prüfen.
5Physiotherapeutische Behandlung
Physiotherapie behandelt die Infektion nicht. Wichtig sind Schonung im akuten Stadium und eine schrittweise Rückkehr zur Aktivität nach dem Abklingen der Schwellung und des Fiebers.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.