Sonnenbrand
UV-bedingte Hautverbrennung mit Rötung, Schmerz und manchmal Blasen.
Definition

Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut durch UV-Strahlung. Die Haut ist gerötet, heiß, gespannt und schmerzhaft; bei stärkerem Sonnenbrand bilden sich Blasen. Die Beschwerden treten oft erst Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne auf. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Hautkrebsrisiko.
Behandlung
1Schulmedizinische Behandlung
Erstversorgung
Hilfreich sind Schatten, kühlende Umschläge, reichliches Trinken, feuchtigkeitsspendende Pflege (z. B. mit Aloe vera) und bei Bedarf schmerzlindernde Mittel. Weitere Sonne wird gemieden; Blasen werden nicht geöffnet.
Wichtig: Ausgedehnte Blasenbildung, Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit oder Kreislaufbeschwerden – Zeichen einer Hitzeerkrankung – erfordern ärztliche Hilfe. Zur Vorbeugung dienen Sonnenschutzmittel, Kleidung und das Meiden der Mittagssonne.
2Naturheilkundliche Behandlung
Kühlende, beruhigende Auflagen (z. B. kühle Umschläge, Aloe vera) und reichliches Trinken lindern die Beschwerden. Reizende Zusätze werden gemieden; pflanzliche Mittel auf der gereizten Haut sind ärztlich zu prüfen.

3TCM-Kräutertherapie
Traditionell wird Sonnenbrand als Hitze in der Haut verstanden. Kühlende Ernährung und begleitende Maßnahmen können unterstützen; im Vordergrund stehen Kühlung, Flüssigkeit und Sonnenschutz.
4Ayurvedische Behandlung
Ayurvedische Begleitung betont kühlende Anwendungen, reichliches Trinken und eine leichte, kühlende Ernährung. Pflanzliche Auflagen sind bei gereizter oder blasiger Haut ärztlich zu prüfen.
5Physiotherapeutische Behandlung
Die Physiotherapie hat beim Sonnenbrand nur eine unterstützende Rolle: schonende Bewegung nach Abklingen der Beschwerden und das Meiden von Überhitzung und direkter Sonne während des Trainings.
Dieser Inhalt dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.